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Mirjam van Veen, Die Freiheit des Denkens

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Kurzübersicht

Die Amsterdamer Kirchenhistorikerin Mirjam van Veen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Zeit der Reformation, insbesondere mit Sebastian Castellio und seinem Freundeskreis . In ihrer Biographie über Castellio beschreibt sie ihn als einen Anwalt der Zweifelnden gegenüber den »Betonköpfen« der Dogmatiker, als einen, der seiner Zeit weit voraus war und deshalb zum Schweigen gebracht wurde, und als einen Vorläufer der Aufklärung, dessen »Kunst des Zweifelns« heute aktueller ist denn je.

MIRJAM VAN VEEN
DIE FREIHEIT DES DENKENS
Sebastian Castellio
Wegbereiter der Toleranz (1515–1563)
Eine Biographie
Aus dem Niederländischen übersetzt von Andreas Ecke
ca. 320 Seiten mit Abbildungen, Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
EUR ca. 32,00, ISBN 978-3-939973-71-3

Produktbeschreibung

Sebastian Castellio (1515−1563) gilt neben Erasmus von Rotterdam als einer der großen Humanisten des 16. Jahrhunderts. Entschiedener noch als Erasmus vertrat er ein Menschenbild, das an die Freiheit des Denkens und an die von Gott verliehene Kraft der Vernunft des Menschen glaubte.
Dass er mit dieser Überzeugung nicht zurückhielt, sondern öffentlich dafür kämpfte, indem er sich gegen die sklavische Unterwerfung unter kirchliche Dogmen und die Verfolgung Andersdenkender wandte, sollte später ihm zum Verhängnis werden.
Seine Empörung über die Verbrennung des spanischen Humanisten Michael Servet als »Ketzer« auf Veranlassung Calvins, den »Skandal der Skandale«, machte ihn zum wortgewaltigen Verteidiger der Toleranz.
Machtlos zwar, aber mit treffsicheren und schlagenden Argumenten, bot er dem mächtigen Calvin die Stirn. Von nun an wurde er bei den Schweizer Reformatoren zur persona non grata. Sein Name wurde gleichgesetzt mit dem eines »Satansknechtes«, er selbst mundtot gemacht. Dennoch schrieb und wirkte er weiter: unter Pseudonym oder durch Kopien seiner Manuskripte – sich stets der Gefahr bewusst, selbst als Ketzer angeklagt zu werden.
Die Amsterdamer Kirchenhistorikerin Mirjam van Veen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Zeit der Reformation, insbesondere mit Sebastian Castellio und seinem Freundeskreis. In ihrer 2012 erschienenen Biographie über Castellio beschreibt sie ihn als einen Anwalt der Zweifelnden gegen-über den »Betonköpfen« der Dogmatiker, als einen, der seiner Zeit weit voraus war und deshalb zum Schweigen gebracht wurde, und als einen Vorläufer der Aufklärung, dessen »Kunst des Zweifelns« heute aktueller ist denn je.

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