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Castellio, Gegen Calvin

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Dieses Buch aus der Feder eines der schärfsten und berufensten Gegner Calvins war vor 450 Jahren eine todesmutige Tat. Seine Kritik an jeglicher Art von selbstgerechter Gottesstaatlichkeit und religiöser Verblendung hat in Anbetracht der immer wieder neu aufflammenden Kirchenkritik — auch im Blick auf die außerchristlichen Religionen — nichts an seiner Aktualität verloren.

SEBASTIAN CASTELLIO
Gegen Calvin
Aus dem Lateinischen übersetzt und kommentiert von Uwe Plath
431 Seiten mit 62 Abbildungen
Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
EUR 36,00
ISBN 978-3-939973-62-1

Produktbeschreibung

Hätte Castellio dieses Buch schon zu Lebzeiten veröffentlicht — diese Veröffentlichung hätte er nicht überlebt: Zu hart, zu entschieden und zu vernichtend war seine Kritik an Calvin, die er darin formulierte.
Ausgangspunkt war Calvins Schrift »Die Verteidigung des rechten Glaubens gegen die ungeheuerlichen Täuschungen des Michael Servet« (1554), die er nach der skandalösen Verbrennung des spanischen Humanisten und Arztes Servet und aufgrund von Castellios »MANIFEST DER TOLERANZ« — auch zu seiner eigenen Verteidigung — veröffentlicht hatte. Satz für Satz nimmt sich Castellio dieses Buch vor. Souverän und scharfzüngig widerlegt er Calvin und entlarvt ihn als »Heuchler und Lügner«, als der er sich mit seinen eigenen Worten verrät.
Schonungslos werden die charakterlichen Schwächen Calvins unter die Lupe genommen: Grausamkeit, Rachsucht, Hass, Mangel an Liebe, Machtstreben, Selbstgerechtigkeit. Auch sein theokratisches System, das Calvins Biograph Volker Reinhardt später als »Tyrannei der Tugend« (2009) bezeichnet, wird einer vernichtenden und entlarvenden Kritik unterzogen.

Es gibt nicht viele Beispiele in der Literatur, wo jemand seinen Gegner auf so souveräne Weise mit Florett und scharfem Säbel vorführt. »Castellios Sprache ist dabei oftmals ironisch, gelegentlich höhnisch. Wohlgezielt fallen die Hiebe. Hier spricht nicht ein in die Enge getriebener und verzweifelter Unterdrückter, sondern ein zorniger Debattierer, der die beste Verteidigung im Angriff sieht und seinem Gegner weder in der Schärfe des Ausdrucks noch in der entlarvenden Logik des Arguments nachsteht« (so der Schweizer Castellio-Biograph Hans. R. Guggisberg).

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